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Repair Cafés in Deutschland können ab Dezember 2024 Fördermittel von maximal 3000 Euro für die Anschaffung von Maschinen, Werkzeugen oder Ausstattung sowie für Qualifikations- und Fortbildungsmaßnahmen erhalten. Das Bundesumweltministerium stellt hierfür drei Millionen Euro bereit.

Mit dem Förderprogramm „Reparieren statt Wegwerfen“ will das Bundesumweltministerium die Lebensdauer von Produkten verlängern, um Ressourcen zu sparen. Das Programm fördert eine Kultur des Reparierens, um im Gegensatz zur „Wegwerfgesellschaft“ wieder eine größere Wertschätzung für Produkte und Materialien zu erreichen.

Repair Cafés als wichtige Stützen des Rechts auf Reparatur

Bundesumweltministerin Steffi Lemke sieht in den Repair Cafés eine wichtige Stütze für das Recht auf Reparatur. “Sie sind Orte der Bürgerbeteiligung, in denen Umweltschutz aktiv gelebt wird.”

Das Förderprogramm gilt zunächst nur für Repair Cafés, die sich offiziell als gemeinnützige Vereine haben registrieren lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Programm auch für Repair Cafés geöffnet werden, die nicht auf diese Weise organisiert sind.

Förderung steht im Einklang mit dem europäischen Recht auf Reparatur

Mit diesem Schritt handelt Deutschland im Sinne der europäischen Vereinbarungen zum Recht auf Reparatur. Im Gesetzestext dazu, der im April 2024 angenommen wurde, steht zu lesen, dass EU-Mitgliedsstaaten zusätzliche Maßnahmen zur Förderung von Reparatur nehmen müssen. „So können sie Bürgerinitiativen auf Reparaturgebiet unterstützen, indem sie Räumlichkeiten zur Verfügung stellen oder Schulungen finanzieren, um dafür zu sorgen, dass mehr Menschen reparieren lernen.“

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